Die Fabrikantengattin wohnt in einem feudalen Haus am Ammersee und sucht in den Lokalblättern eine Hausabgestellte. Endlich meldet sich die Kathi. Alles geht gut. Nur als die gnädige Frau nach den Referenzen fragt, gibt es eine Panne: "Gehns her, Gnä Frau", sagt die Kathi gutmütig. "De brauchens net. Schließlich woaß i scho, wen i vor mir hob."

Auf dem Land ist die Wahlbeteiligung oft nicht so üppig. Darum muss nachgeholfen werden.
Der Staudinger-Xaver ist schon ein gestandener Mann, als er erstmals zum Wählen geht. Wie´s soweit ist, stellt er sich vor die Wahlurne, macht ein Kreuzzeichen und geht wieder. Ein Helfer sieht das und holt ihn zurück: "Was gibt´s denn nacha", beschwert sich der Staudinger-Xaver, "Hochwürden hat gsagt, i soll mei Kreizl machen, und des hob i toa."

Der Huaba-Loisl war schon alt, aber trotzdem noch gesund und munter. Man kann sich seinen Schrecken vorstellen, als er eines Tages im Wochenblatt seine eigene Todesanzeige liest.
Er will natürlich gleich mit der Berichtigung beginnen und ruft den Weidinger-Franzl an, seinen Spezi: "Du, Franzl, host mei Todesanzeig glesn?"
"Klar hob i", antwortet der Freund, "vo wo sprichst jetzt nacha?"

Zwei Rentner stehen vor dem Hauptfinanzamt.
Sagt der eine: "Was moanas, wievui Leit hier herin arbeitn?"
"Mei", überlegt der andere, "wann ma koan Föhn net ham, jeder dritte."

Ein Tourist langweilt sich entsetzlich in dem kleinen Dorf, das er sich als Urlaubsort ausgesucht hat.
Verzweifelt wendet er sich an einen Einheimischen: "Gibt´s denn hier gar kein Nachtleben?"
"Scho", sagt der Mann, "aba in der Saison fahrts imma nach Italien."

 
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