Vater und Sohn machen eine Rundfahrt auf dem Starnberger See auf einem der großen Schiffe. Es dauert nicht lange und der Bub fällt ins Wasser. Schwimmen kann er natürlich nicht und so rettet ihn ein Tourist, der in voller Montur von Bord springt.
Als der Vater sein triefendes Bündel Sohn in Empfang nimmt, sagt er zu dem Retter: "So grettet hams mei Bua nacha. Des is ja sche, aba wo hams denn sei Jankerl glassn?"

In Ruhpolding ist es, wo vorwiegend Norddeutsche Erholung suchen.
Zwei Bremer machen eine lange Wanderung und kommen auf eine Alm. Dort weiden Kühe, von einem Sennen bewacht. Da beide ihre Uhren vergessen haben, fragen sie den Hüter nach der Zeit. Der nimmt seinen Stecken, schiebt das Euter der vor ihm weidenden Kuh zur Seite und sagt dann : "Zwölfe is."
Beide bedanken sich verwundert und gehen in die Gastwirtschaft essen. Das Erlebnis lässt sie aber nicht ruhen und nach dem Essen geht der eine Bremer hinaus und fragt den Sennen wiederum nach der Zeit. Der nimmt seinen Stecken, schiebt das Euter der Kuh weg und sagt: "Oans is."
Völlig perplex beraten sich die zwei. Schließlich fasst sich aber einer ein Herz, geht zu dem Sennen und bietet ihm zehn Euro für den Verrat des Geheimnisses. Der steckt das Geld ein und erklärt dann: "Des is koa Geheimnis net. Wann ich den Euter von dera Kuah beiseit schiab, na siech i den Kirchturm vom Dorf. Und nacha woaß i de Zeit."

Eine hauteng angezogene Städterin fragt einen Einheimischen nach dem Verschönerungsverein.
Der weist ihr erstaunt den Weg, meint aber dann bedenklich:
"Sie, Freilein, i glaab aber, der is nur für de Landschaft."

Es kommt immer wieder vor, dass sich Norddeutsche in einem bayrischen Ort zur Sommerfrische einmieten, der noch unbeleckt vom Tourismus ist.
Da ist es dann zwar billig, aber nicht immer sehr hygienisch.
Beschwert sich einmal eine Dame über eine Fliege in ihrer Suppe.
Antwortet die Wirtin aufgebracht: "Redens do net so saudumm daher! A tote Fliegn kann eh net schwimm´n und außerdem hob i´s bloß vergessn, wia i de andern sechs außagfischt hob."

In einem bayrischen Gasthof schickt ein Gast die Suppe zurück mit der Begründung, sie sei nicht heiß genug. Anstandslos bringt der Ober eine neue, die der Gast sofort wieder mit dem selben Einwand zurückschickt. Regt sich der Kellner auf: "Woher wollens denn wissen, dass de a net hoaß gnua is? Se hamm ja net oamal probiert."
"Des is a net nötig", sagt der Gast, "solang Sie Eahna Daumen drin bhaltn, ko de Suppn net hoaß sei."

 
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