Ein Erzbischof steigt in die S-Bahn nach Fürstenfeldbruck. Leider versehentlich, denn eigentlich wollte er nach Freising. In Pasing steigt der Kontrolleur ein: "Wo wolln´S denn hi?", fragt er den Erzbischof, weil der lange nach seinem Ticket sucht.
"Nach Freising", sagt der Geistliche und sucht weiter nach dem Ticket.
"Ja, Kruzifix, so was", entfährt es dem Kontolleur.
"So kommen Sie aber nicht in den Himmel", ermahnt ihn der Erzbischof.
"Und Sie net nach Freising."

Während des Krieges war es auch bei den Soldaten mitunter etwas schlecht mit den Lebensmitteln bestellt. Aber es gab wahre Könner beim Militär, die sich meisterhaft auf das Aufbessern der Fourage verstanden.
So einer ist der Hiasl, ein gestandener Bayer.
Er fragt seinen Vorgesetzten: "Sie, Herr Leutnant, i wüßt was ganz Guat´s!"
Der Leutnant winkt ab: "Requirieren ist verboten."
"Woaß i", meint der Hiasl treuherzig. "Aber de Sau is scho ganz schwach. Derf ma´s fanga?"
"Meinetwegen!"
"Abstechen a?" erkundigt sich der Hiasl.
"Auch das" sagt resigniert der Leutnant.
"Gestatten dann der Herr Leutnant, dass i a Möldung mach?"
"Na, was denn noch?"
"Herr Leutnant, die Sau wär scho verarbeit."

Die Bayern sind Leute mit rauem Humor.
Ein Obermaat tröstet seine Leute bei einem Gefecht, das schon ziemliche Zerstörungen bewirkt hat, folgendermaßen: "Macht´s eich nix draus, Leitl´n! Wenn ma abi müass´n, san ma bestimmt a feine Leich!"

Ein maulfauler Bayer kommt bei der Bundeswehr in die Schreibstube.
Der ewigen Fragerei müde, fertigt er zwei Schilder an. Auf dem einen steht : "Ja", auf dem anderen: "Nein". Nach kurzer Zeit sieht er sich gezwungen, ein drittes herzustellen.
Es lautet: "Sie mich auch!"

Jeden Freitag ist beim Unterwirt in Darching Schafkopfen angesagt.
Während des Spiels trifft den alten Wimmer plötzlich der Schlag.
Der Franz begutachtet das Blatt des Toten und meint ungerührt: "Der hätt sowieso nimma gschdocha!"

 
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